Kooperation und Vernetzung

Zur optimalen Versorgung unserer Klienten kooperieren wir mit vielen Einrichtungen in Hamburg und Umgebung sowie bundesweit mit einigen großen Verbänden.

 

Die Einrichtung pflegt aktuell und regelmäßig die Beziehungen zu folgenden Kooperationspartnern:

Kooperation bundesweit:

  • autismus Deutschland als Bundesverband und Dachverband der regionalen Autismusvereine: Er unterstützt uns als Mitgliedorganisation mit Informationen und ggf. mit Fortbildungsangeboten. Durch Gremienarbeiten gestalten wir die Inhalte von autismus Deutschland mit. Die Institutsleiterin ist zusätzlich Gründungsmitglied der Fachgruppe Therapie im Bundeverband und publiziert regelmäßig Artikel zu aktuellen Entwicklungen im Autismusbereich.
  • andere ATZs in Deutschland, Im Rahmen von zweimal im Jahr stattfindenden deutschlandweiten ATZ-Leitertreffen werden fachliche Themen gemeinsam erarbeitet und die Ergebnisse allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Im norddeutschen Raum gibt es darüber hinaus regelmäßige Treffen der ATZ-Leiter zu regionalen Inhalten. Beide Settings nutzten in idealer Weise Synergieeffekte.

 

Kooperation in Hamburg und Umgebung:

  • Das Rauhe Haus, Abteilung für Behindertenhilfe und Jugendhilfe: Wir kooperieren zur besseren Versorgung unserer Klienten zu den Bereichen Wohnen, Arbeit und Beschäftigung sowie Freizeitgestaltung. Von Gesamtleitungsseite wird zu diesem Zweck vierteljährlich ein Arbeitskreis Autismus angeboten.
  • Beratungsstelle Autismus der Schulbehörde: wir pflegen einen halbjährlichen Austausch hinsichtlich der aktuellen Entwicklungen der Schulbedingungen für Schüler mit Autismus und stimmen uns fachlich über gemeinsame Fälle ab.
  • Leben mit Behinderung (LmBHH) Hamburg: Wir nehmen an den von LmBHH organisierten sozialrechtlichen Arbeitskreisen teil, laden deren Experten zur Informationsveranstaltungen für unsere Klienten ein und tauschen die für unsere Kunden relevanten Informationen zur regionalen Sozial- und Schulpolitik aus. Es besteht ebenfalls ein offizieller Kooperationsvertrag zwischen unseren beiden Einrichtungen, die unseren Vereinsmitgliedern eine günstige Doppelmitgliedschaft ermöglicht.
  • Werner-Otto-Institut, Ev. Stiftung Alsterdorf: Wir kooperieren halbjährlich inhaltlich bzgl. autismusspezifischer und komorbider kinderpsychiatrischer Thematiken zur gegenseitigen fachlichen Weiterbildung und zur fachlichen Abstimmung bei gemeinsamen Fällen.
  • Beratungszentrum der Ev. Stiftung Alsterdorf: zur besseren Versorgung Erwachsener mit hochfunktionalem Autismus bilden wir hier Fachkollegen im Bereich Diagnostik und Therapie fort und pflegen einen halbjährlichen Austausch
  • Universtätskrankenhaus Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychiatrische Poliklinik, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Spezialambulanzen: ebenfalls zur besseren Versorgung Erwachsenen mit hochfunktionalem Autismus sowie zur Abstimmung von Maßnahmen im Kinder- und Jugendbereich pflegen wir einen Fachaustausch zur gegenseitigen fachlichen Weiterbildung und zur fachlichen Abstimmung.
  • Stiftung Irene: Wir unterstützen Projekte der Stiftung durch unsere Fachberatung und bringen die Stiftung mit möglichen Kooperationspartnern zusammen. Die Stiftung ermöglicht uns durch finanzielle Ressourcen die Durchführung bestimmter Projekte.
  • Netzwerk Autismus: zu dieser Kooperation haben sich Fachkräfte aus den Hamburger Kliniken, niedergelassenen autismuserfahrene Praktiker, zwei Vertreter von autismus Deutschland und die Leitung des Ai zusammengeschlossen, um die Versorgung von Erwachsenen mit hochfunktionalem Autismus zu verbessern.
  • Kinderschutzzentrum Hamburg, insoweit erfahrene Fachkraft bei LmBHH: beide Einrichtungen beraten unsere Beauftragte für Verdachtsfälle bei Kindeswohlgefährdung und befähigen sie zu einer sicheren Einschätzung für notwendige Maßnahmen.
  • Fortbildungen durch externe Fachreferenten in unserem Haus: sie dienen zur Vergrößerung von autismusspezifischer und darüberhinausgehender Expertise im Rahmen des AUTPUT-Programms.
  • Universitäten und Hochschulen: wir haben einen Austausch begonnen zur besseren Betreuung von Studenten mit hochfunktionalem Autismus an den Hochschulen.

 

Wir kooperieren bei Bedarf mit

  • Abteilungen für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter der Kliniken Universitätskrankenhaus Eppendorf, Wilhelmsstift, Harburg und Altona (hier v.a. Tagesklinik): Durch diese Partnerschaften werden die Einrichtungen motiviert, sich in die Diagnostik von ASS einzuarbeiten. Der Übergang ihrer Patienten zur therapeutischen Behandlung im AI wird erleichtert. Durch den Fachaustausch wird die wissenschaftliche Kompetenz des therapeutischen Teams ausgebaut
  • Verschiedenen Kinder- und Jugendpsychiatrischen und -psychologischen Praxen in Hamburg und Umgebung: Durch die Zusammenarbeit fördern wir die Anwendung von Autismusdiagnostik und können auf die möglicherweise anschließende therapeutische Versorgung bei uns hinweisen.
  • Lebenswelten von Menschen mit Autismus: Wir kooperieren mit allen Einrichtungen, in denen unsere Klienten betreut wer-den bzw. sich aufhalten, z.B. Kindergärten, Schulen, Wohn-gruppen, Ausbildungs- Arbeits- bzw. Beschäftigungsstätten. In einigen Schulen bieten wir die Therapie vor Ort an. Die Kooperation dient dem besseren Verständnis unserer Klienten und der formellen und informellen Weiterbildung zum Thema Autismus.
  • diversen Stellen im Behinderten- bzw. im Jugendhilfe- oder Jugendbildungsbereich (wie z.B. Lebenshilfe, Pro Familia): Diese Kooperation gibt den dortigen Fachleuten Orientierung bei der Identifikation möglicher Ratsuchender mit Autismus und beschleunigt auf diese Weise die therapeutische Versorgung im AI. Wir profitieren durch das spezielle Fachwissen dieser Einrichtungen (z.B. sexuelle Aufklärung) und können es in unsere Arbeit integrieren.
  • Autismus Hamburg (weiterer Elternverein): wir tauschen autismusspezifische Benachrichtigungen zur umfassenderen Information unserer Klienten über unsere Verteiler aus und gestalten bei Bedarf gemeinsame Veranstaltungen.

 

Wir sehen auch die Kostenträger als Partner im gemeinsamen Bemühen, die Lebenslage von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen zu verbessern.